Die Maria Grzegorzewska Universität (APS), gegründet  1922, ist eine Universität mit einer 90-jährigen Tradition. Die Hochschule beschäftigt hoch qualifizierte Arbeitskräfte und bietet eine Vielzahl von Studiengängen in der allgemeinen und der spezialisierten Ausbildung an. Zusätzlich zu den vorteilhaften Bedingungen für das Studium (neue Gebäude und guter Qualität von IT-Ausrüstung) bietet APS eine Vielzahl von Studiums-Möglichkeiten an bzw. verschiedene Postgraduate-Programme an.

Sie bildet zukünftige Pädagoginnen und Pädagogen im Bereich der Familienhilfe, der kulturellem Animation, der Berufsberatung, des lebenslangen Lernens, sowie in Kunstpädagogik aus. Der APS-Studiengang konzentriert sich dabei auf die Ausbildung von Lehrerinnen- und Lehrern, welche Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit Beeinträchtigungen im Sehen, Hören, Sprechen, eingeschränkter Motorik oder Verhaltensstörungen unterrichten. Die Absolventen lernen Behinderung als einen integralen Bestandteil des menschlichen Daseins zu verstehen und  den Kinder- und Jugendlichen zu helfen sich in der Gesellschaft zu integrieren.

Die Universität, die ca. 500 Mitarbeiter beschäftigt, hat mehr als 7000 Studenten. Sie führt auch umfangreiche Forschungsaktivitäten durch, welche durch das Ministerium für Wissenschaft und Hochschulwesen, das Nationale Zentrum für Wissenschaft, den Norwegian Fonds sowie den Europäischen Sozialfonds finanziert werden. Seit 2005 beteiligt sich APS an Erasmus-Projekten. In diesem Rahmen kooperiert sie mit Universitäten aus mehr als 30 Ländern (u.a. Schweden, Dänemark, Belgien, Frankreich, Großbritannien, Italien, Deutschland, Portugal, Spanien, Türkei, Ungarn, der Slowakei , Estland und Litauen). Kürzlich wurde ein Forschungsprojekt unter der Leitung des Teams der Family Research Laboratory an der University of New Hampshire USA abgeschlossen. Dabei ging es um den Zusammenhang zwischen der Haltung der Eltern gegenüber dem Kind und seiner psychosozialen Funktion im Erwachsenenalter. Ein weiteres Projekt, in Zusammenarbeit mit der Universität Turin, bezieht sich auf ein Gefühl des Zusammenhalts und der sozialen Identität von Menschen mit Behinderungen. Auch an einem Projekt unter der Schirmherrschaft der Europäischen Union zur Verhütung von destruktiven und selbstzerstörerischen Verhalten von Kinder- und Jugendlichen wir zur Zeit gearbeitet. Kürzlich hat die Universität ihr internationales Netzwerk durch die Schaffung einer formellen Zusammenarbeit mit der University of Florida (USA), National Kaohsiung Normal University (Taiwan, Republic of China), Kaye College of Education, Beer-Sheva (Israel) und der Universität Państwowy in Kamieniec Podolski (Ukraine) erweitert.
Die APS-Wissenschaftler vertreten die Universität in internationalen Organisationen wie der Internationalen Gemeinschaft für Forschung von Behinderung, der European Society of Addiction Treatment of Alcohol, der International Association of Special Education sowie der internationale Gesellschaft zur Erforschung von Aggressionen.